Rundgang Bühnenbild - (WE) CLAIM YOUR SPACE
Im Namen der Bühnenklasse von Prof. Janina Audick, möchten wir Sie herzlich zum Rundgang einladen, der diesmal an zwei Orten stattfinden wird: Universität der Künste, Ruinengarten, Hardenbergstr. 33; und Universität der Künste, Lietzenburger Str. 45. In der Lietzenburger Str. wird der Rundgang zusammen mit den Studiengang Sound studies and Sonic Arts und Kostümbild gestaltet.
Zusammen haben wir einen Raum für dich geschaffen, also nicht nur für dich, für uns alle. Draußen, um gesehen und gehört zu werden. Ein MONOCHROMER MONOLITH, ein Raum der Möglichkeiten, für situative Inszenierungsweisen, ein ästhetischer Rahmen für mediale Inhalte und performative Gesten. Es lässt sich als Installation, Ausstellungsort, eine Szene für Performances oder als Filmscreen anwenden. Unser Monolith ist ein Resonanzraum, der Stimmen verstärkt und Körper versammelt. Wenn die harte Schale geknackt wird, quillt ein weicher unendlicher Raum heraus. In Auseinandersetzung mit Fragen über das prekäre Leben im Kapitalozän und über das fragile Zusammenleben von Menschen und ihren Lebensräumen, entsteht unsere nomadische Bühne, als ortsspezifische Intervention, die sich an der Schnittstelle zwischen bildender Kunst, Theater und Medien situiert. Die Bühnenbildklasse Audick wandert bewegt sich damit an unterschiedlichen Orten, mit diversen Aktionen. Wo, wann und wie du willst. Wie wir wollen.
/Interaktion
Am 29.10 gibt es die Möglichkeit aktiv an der Wanderbühne der Klasse Audick mitzugestalten. Wir treffen uns von 16:00 bis 17:00 im Ruinengarten und entwerfen, drucken und kleben Plakate. CLAIM YOUR INNER ARTIST
30.10 18:00-21:00
/Buto Performance
Dauer: 10min
Beteiligte: Sachiko Haar und Bühnenbild Studierende
/Tanz
Dauer: 20min
Beteiligte: Tasha Hess-Neustadt, Fabian Riess
‚LOT’ist eine performance und körperliche Erfahrung, die sich mit extremen räumlichen Einschränkungen und deren Effekt auf den physischen Körper auseinander setzt. Wir interessieren uns dafür den Körper in eine ihm fremde Situation, einen Ort der Unsicherheit zu bringen, Wie treffen sich zwei labile Körper? Wie entwickeln sich Grenzen und Hilfe in Situationen physischer Einschränkung? Wir bewegen uns durch daraus resultierende Stadien: konstante Transformation, Kreation, Rekonstruktion, die Stille zersetzen, Reglosigkeit und daraus resultierenden Bildern und Assoziationen. LOT ist eine Performance, die die evolution interner Landschaften zweier Körper vergrößert, die kompromisslos am Boden fixiert sind.
/lecture mit sound
Sprache: englisch/deutsch
Dauer: 20 Minuten
Beteiligte: Charlotte Eitelbach, Timo Schmidt
Anhand von Trap Lyrics und architekturtheoretischen Ansätzen zieht die Lecture Verbindungen zwischen Trap hörenden Jugendlichen und postmodernen Gebäuden. Formen und Codes aus Musik, Mode und Architektur legen sich übereinander. Die Anwendung von Sampeln und ein Zeitgefühl das sich zwischen dem hyper Modernen und dem Archaischen bewegt ist ihnen gemeinsam.
/multimedia performance Sprache: deutsch Dauer: 20 Minuten Beteiligte: Klara Kirsch, Milena Bühring
Ein Fan sein bedeutet alleine zusammen zu schreien. Auf eine kollektive Reise der Selbstdefinition gehen. Es bedeutet die Fäden der eigenen Geschichte zu ziehen, zusammen mit Freunden und Fremden, die sich wie Freunde anfühlen.
Die Künstlerinnen Klara Kirsch und Milena Bühring erkunden in einem Doppelporträt ihr Verhältnis zur eigenen Adoleszenz und dem damit einhergehenden Fanseins.
/2-Kanal Video-Installation
2xHD goPro, CGI und 3D Scans, Keramikobjekte
Sprache: Englisch
Dauer: 8 Minuten
Beteiligte: Lisa Kaschubat
Unstable Matters fragt über den Körper, oder das, dass wir Körper nennen, in diesem System, in dem wir leben, in dem unsere Körper integriert und als andere Güter gehandelt werden, in welchem wir als Menschen aufgehen. Es fragt nach Beziehungen zwischen physischer Identität und sozialer Umgebung durchdrungen von Technologie. So wird Körperlichkeit wiedererkennbar als ein durchlässiges und verformbares Medium, dass von Fragmentieren und äußerer Kontrolle gefährdet ist. Wir bemerken, dass es keinen kohärenten Körper gibt. Wir sind sich wiedersprechende, überlappende, verschwindende und ineinander verschmelzende Viele. Zudem behandelt Unstable Matter das Gefühl der Entfremdung. Entfremdung zu uns selbst und der Welt in der wir Leben. Entfremdung, aber auch aufkommende Sehnsucht. Sehnsucht nach etwas oder jemand and woran wir uns festhalten, wenn alles um uns herum zerfällt. Nostalgie nach einer Zeit die wir nie kannten, die wir uns aber als besser vorstellen. Aber über alledem ist Unstable Matters ein Gedicht über menschliche Fragilität.
/szenische Lesung
Sprache: deutsch
Dauer: 90 Minuten
Beteiligte: Glanz oder Harnisch
Konzept und Ausstattung: Paula Schlagbauer und Helena Schaber
Text und Lesung: Ariana Emminghaus
Text: Silvan Rechsteiner
Regie: Max Radestock
Spiel: Mahalia Horvath Dramaturgie: Stephan Teuwissen In Kooperation mit Dramaturgie-Tisch, Dynamo Zürich
Text: Jona Stoll
Spiel: Pablo Rabes
Spiel: Luc Schneider
Text: Anton Artibilov
Spiel: Antonis Antoniadis
Text: Anton August Dudda
Spiel: Mia Lehrnickel + NN